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Autofahrer freuen sich darüber, dass nach längeren Fahrten bei wärmerem Wetter an den Windschutzscheiben der Autos deutlich weniger Insektenrückstände zu finden sind, als noch vor ein paar Jahren. Aber auch in unseren Gärten bekommen wir im Frühjahr und Sommer immer seltener bunte Schmetterlinge oder blütenbestäubende Bienen und Hummeln zu Gesicht. Die Frage liegt also nahe: Stimmt etwas nicht mit unserer Umwelt?

Insekten sind die am stärksten vertretene Tierklasse auf der Welt. Mehr als 800.000 Arten sind wissenschaftlich beschrieben. Evolutionär betrachtet waren Insekten, lange vor den Echsen, Vögeln und Säugetieren, auf der Erde ansässig und haben als Pioniere den Luftraum erobert. Heute sind sie überall verbreitet, wobei sie eher in wärmeren Gebieten leben, da sie Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht gut vertragen. Doch Insekten gelten derzeit als besonders bedroht. Studien haben gezeigt, dass ihre Zahl sich in Europa in den vergangenen drei Jahrzehnten bereits um rund 80 Prozent verringert hat.

HonigbieneWie alle Lebewesen, so sind auch Insekten in ökologische Netze und Nahrungsketten eingebunden. Es ist ein ewiger Kreislauf, den die Natur in Millionen Jahren geschaffen hat. Nur durch das Zusammenspiel von Arten gibt es überhaupt Leben auf dem Planeten. Reduziert sich eine von ihnen, gerät unsere Umwelt in ein Ungleichgewicht. Das kann weitreichende Folgen haben: Wenn Bienen, Fliegen und Schmetterlinge fehlen, gerät die Nahrungskette in Gefahr. Pflanzen werden dann nicht mehr bestäubt. Auch die Bestände von Singvögeln, Schwalben, Fledermäusen, Spitzmäusen und anderen Insektenfressern sind gefährdet, da ihnen die Nahrungsquelle fehlt. Langfristig hat das auch Auswirkungen für den Menschen. Ein UN-Gremium hat kürzlich einen Bericht zum Zustand der globalen Artenvielfalt veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem, dass das Sterben von Bestäuberinsekten die Produktion von Nahrungsmitteln bedroht.

 Wir sollten daher dringend nach den Ursachen für den Rückgang der Insektenpopulationen suchen. Mögliche Faktoren hierfür wären zum Beispiel fehlende Blühwiesen, insektenschädliche Maismonokulturen, Chemikalien oder andere negativ wirkende Umweltfaktoren. Wenn die Menschen nicht grundsätzlich umdenken, Landwirtschaft nachhaltiger betreiben, die Umwelt besser schützen und den Klimawandel eindämmen, dann wird der Lebensraum für viele Arten langfristig zerstört werden.


Die Biene als wichtiges Nutztier

Bienen und Hummeln sind auf Blütenpflanzen angewiesen, mit denen sie Partnerschaften bilden. Die Blütenpflanzen liefern Pollen und Nektar und werden im  Gegenzug dafür von den Bienen bestäubt.

Rund 80 % aller Nutzpflanzen der Erde benötigen Bienen und Hummeln als Bestäuber. Alle unsere Obstbäume tragen nur Früchte, wenn sie vorher von zahlreichen Bienen bestäubt worden sind, die im Gegenzug Pollen sammeln, um sich Honig als Winterverrat herzustellen. Daher ist die Biene, wie schon Funde aus der Steinzeit belegen, von alters her wichtig für den Menschen. Mit Recht kann man sie als eines der ältesten Haus- und Nutztiere bezeichnen.
Doch Bienen haben auch zahlreiche Feinde: Vögel, Spinnen, Wespen und Hornissen. Besonders aber die aus Fernost eingebrachte Varroamilbe fügt den Bienenvölkern in unseren Regionen großen Schaden zu, berichten die europäischen Imker.

Für den Biologieunterricht in der Schule ist die Biene ein sehr gutes Anschauungsobjekt, denn sie zeigt alle typischen Körpermerkmale von Insekten. Darüber hinaus lebt sie in einem Staat mit Arbeitsteilung. Ihre individuellen Verhaltensweisen sind alle dem Ziel untergeordnet, dem Gemeinwohl zu dienen.
In Bezug auf unsere Umwelt sind Bienen ein guter Bioindikator dafür, ob das natürliche Gelichgewicht noch besteht oder ob wir unser Verhalten langsam überdenken sollten. Denn kommt es bei den Bienen zu einem Artensterben, sind auch die Nahrungsgrundlagen für den Menschen betroffen.

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